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Auszug aus der Einführungsrede von Wiebke Trunk anlässlich der Ausstellung
"Farb-Klang" am 7.März 2004, im Freien Musikzentrum Stuttgart
....lassen Sie mich einführend zu den Arbeiten der Malerin Leni Marx folgendes sagen:
Ich habe schon mehrmals über diese Bilder laut nachgedacht, habe mit der Malerin ausführliche Gespräche geführt, über Kunst im allgemeinen und ihre Arbeiten im besonderen und habe meine Überlegungen und Aspekte bei der Betrachtung ihrer Werke dann öffentlich vorgetragen. Da bleibt es nicht aus, dass man einen Fundus an Erinnerungen und Positionen hat, der bei jeder erneuten Besichtigung durchstöbert wird, um zu überprüfen, was neu, was dazu gekommen ist. ob sich grundlegend etwas geändert oder inwieweit Entwicklungen skizziert und frestgestellt beziehungsweise beschrieben werden können. Auffallend ist vor diesem Hintergrund für mich folgender ausschlaggebender Aspekt meines ersten Gedankens dieser heutigen Einführung, nämlich die bemerkenswerte Konsequenz der Künstlerin die Konfrontation mit der Qualität Farbe, insbesondere in Form großer nahezu monochromer Flächen zu suchen und durchzuhalten. Sie hat - anders gesagt - eine definitive Passion für Farbe auf Leinwand und führt damit eine nicht ermüdende Auseinandersetzung mit allen formalen, inhaltlichen also psychisch - physischen und kunstphilosophischen Kriterien dieser Gattung...
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